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Wirtschafts

info

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Gemeinsam für die Region

Schulen und Betriebe kooperieren für eine starke Region

mit gut ausgebildeten Fachkräften

Fachkräfte

Rückläufige Schülerzahlen, drohender

Fachkräftemangel und vielfach problema-

tische Übergänge in den Beruf: Schulen

und Unternehmen sind mehr denn je ge-

fordert, eng zusammenzuarbeiten.

Unternehmen beklagen häufig mangeln-

de Ausbildungsreife und fehlende Quali-

fikationen von jungen Menschen, die sich

um einen Ausbildungsplatz bewerben.

Schulen hingegen wünschen sich ein stär-

keres Engagement der Betriebe, um den

Schülern die Anforderungen der Wirt-

schaft näher zu bringen, Einblicke in die

Praxis zu ermöglichen und so einen mög-

lichst nahtlosen Übergang von der Schule

in den Beruf vorzubereiten.

Schulpatenschaften sind für beide Seiten

ein guter Weg, Kontakte miteinander zu

knüpfen und sich verbindlich auf Schwer-

punkte der Zusammenarbeit zu einigen.

Dabei kann die Initiative von der Schu-

le oder dem Unternehmen ausgehen.

Bei Schulpatenschaften besteht

kein Anspruch auf Exklusivität

und die gemeinsame Arbeit

erfolgt gleichberechtigt und

mit Benennung konkreter An-

sprechpartner. Durch indivi-

duelleVereinbarungen

werden die Elemente

einer Patenschaft auf

die Bedürfnisse der

Beteiligten angepasst

und stetig weiter-

entwickelt. Dabei

liegen die Chancen für Betriebe, Schü-

ler und Schulen klar auf der Hand. Un-

ternehmen und Jugendliche lernen sich

frühzeitig kennen, die Schüler bekommen

Einblicke in Unternehmensabläufe und

erhalten wichtige Impulse für ihre Berufs-

wahl. Die Unternehmen auf der anderen

Seite betreiben aktives Arbeitgebermar-

keting, machen auf sich und die

Ausbildungsberufe aufmerksam

und können früh ihre Fachkräfte

von morgen gewinnen. Für Schu-

len sind diese Kooperationen ein

wichtiges Element in der Berufso-

rientierung und stellen einen wert-

vollen Praxisbezug her.

Die IHK Koblenz unterstützt in Zu-

sammenarbeit mit den regionalen Ar-

beitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT

Schulen und Betriebe bei der Grün-

dung von Patenschaften. Die IHK berät

sowohl bei der Suche nach

passenden Partnern als

auch während der Grün-

dungsphase von Patenschaf-

ten. Mit Blick auf die Wei-

terentwicklung bestehender

P a -

tenschaften

or-

ganisiert sie jähr-

lich einen Erfah-

rungsaustausch und

begleitet gemein-

same Projekte mit

Presse- und Öffent-

lichkeitsarbeit.

Frühzeitig dem Fachkräftemangel begegnen

Schulpatenschaften für die Kooperation Schule und Betrieb

IHK unterstützt Betriebe bei der Gründung von Patenschaften

Ziel der Schulpatenschaften ist es, die

Zusammenarbeit zwischen Schulen und

Unternehmen weiter zu intensivieren,

verbindlicher zu gestalten und nachhalti-

ge Kooperationen zu institutionalisieren.

Mit dem neuen Flyer

Schulpartner-

schaften

“ gibt die

Handwerkskammer

Koblenz allen inter-

essierten Unterneh-

men und Schulen

einen Leitfaden für

die erfolgreiche

Vernetzung für ein

praxisorientiertes

Lernen an die

Hand.

Die Handwerks-

kammer Koblenz

koordiniert die

Partnerschaften

im gesamten Kammerbezirk, wobei

die Ausbildungsberatung Schulen und

Betriebe in den einzelnen Regionen

akquiriert. Innungen und Kreishand-

werkerschaften setzen sich dabei in

ihren lokalen Bereichen ein, ausbil-

dende Betriebe mit regional ansässi-

gen Schulen zusammenzuführen.

Neue Informationsschrift der

HWK Koblenz informiert über

Schulpartnerschaften

Kontakt:

Sabine Mesletzky

Bildungsberaterin

Schule-Wirtschaft und Social Media

IHK Koblenz

E-Mail:

mesletzky@koblenz.ihk.de

Schulpatenschaften schlagen eine Brücke zwischen Theorie und Praxis,sie fördern den partnerschaftlichen Dialog

und fordern zur aktiven Zukunftsgestaltung auf

Büro oder Handwerk?

Schulpatenschaften unterstützen

die Berufsorientierung.

Weitere Informationen und Leitfaden:

Manfred Schritz

HWK Koblenz

Telefon: 0261 - 398-345

E-Mail:

manfred.schritz@hwk-koblenz.de