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Wirtschafts

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Sonderausgabe LANDWIRTSCHAFT

Regionale Produkte liegen in der Verbrauchergunst weit vorn

Direktvermarkter

Ab-Hof-Verkauf in der Region

FRISCHER GEHT ES NICHT

Produkte aus dem Hofladen

Hühner-Wellness imWintergarten

HOFGUT NEUROTH

Natürlich aus der Region

Die Munsch GbR ist ein Familienbe-

trieb mit Milchvieh, Ackerbau und

Legehennenhaltung. Der Betrieb hält

2.500 Legehennen in Bodenhaltung. Die

Hühner haben im Stall freien Auslauf

Bioladen

HEIMBACHER HOF

GesundesWachstum

Aus einem ehemals konventionellen

Schweinebetrieb hat die Familie Maxein

in Heimbach-Weis ein auf die Direkt-

vermarktung spezialisiertes landwirt-

schaftliches Unternehmen entwickelt

und gleichzeitig noch die Umstellung

auf die biologische Produktion gewagt.

Damit haben die Maxeins eine erfolg-

versprechende Nische erobert. Bio

kommt bei vielenVerbrauchern sehr

gut an. 2002 haben die Maxeins ihren

modernen Hofladen eröffnet. Auf über

120 QuadratmeternVerkaufsfläche

werden Bio-Produkte aus eigener

Erzeugung angeboten und durch eine

breite Palette anderer Bio-Produkte

ergänzt. Entstanden ist so ein Bioladen

mit Vollsortiment.

„Die Nähe zur Stadt Neuwied macht

sich bezahlt“, meinen die Maxeins.

„Die Kunden schätzen einerseits das

moderne Ambiente und genießen an-

dererseits unsere Lage im Grünen und

den Streichelzoo. Dass wir Bauern sind,

darf jeder wissen.“

„Die landwirtschaftliche Direktvermarktung ist die

ökologischste Vermarktungsform überhaupt“, sagt

der unabhängige Bundesverband Verbraucherinitiative

e.V. Eine Reihe Westerwälder Bauernhöfe hat sich auf

die Direktvermarktung der eigenen Erzeugnisse spezia-

lisiert. Sie verkaufen Fleisch, Getreideprodukte, Obst, Säfte

oder Eier und Kartoffeln ab Hof oder in schmucken Hofläden.

Im Interesse der Kunden tauschen sich viele Landwirte aus, ver-

größern auf diese Weise ihre Sortimente und bieten auch schon

Convenience-Produkte für die schnelle Küche an.

Frische garantiert

Im Hofladen finden sich häufig stark saisonal orientierte Angebote.Vom

Feld direkt ins Verkaufsregal, diese Frische wissen die Kunden zu schätzen.

Das ganz große Plus des bäuerlichen Warenangebotes aber ist die Regiona-

lität. Regionale Produkte sind ein Zukunftsmarkt. Knapp 50 Prozent

aller Verbraucher achten heute schon darauf, dass Lebensmittel

aus einer bestimmten Region kommen. Über 40 Prozent kau-

fen regionale Produkte direkt vom Bauern, hat eine Umfrage des

Bundeslandwirtschaftsministeriums ergeben. Das zeugt von einem

großen Vertrauen in die Landwirte aus der Region. Weitere wichtige

Kaufgründe sind die kurzen Transportwege, die eine besondere Frische der Produkte

versprechen.

und können im angrenzendenWinter-

garten scharren, picken, im Sand baden

und sich wohlfühlen. Als Dank legen sie

fleißig Eier, je Huhn und Jahr rund 250

Stück.Vater Emanuel und Sohn Leopold

Munsch vermarkten die Eier im eigenen

Hofladen in Bilkheim und beliefern regi-

onale Bäckereien und den Einzelhandel.

Ihre Produkte dürfen das Siegel „ohne

Gentechnik“ tragen. Das heißt: die

selbst hergestellte Futtermischung mit

Weizen aus eigenemAnbau ist frei von

gentechnisch veränderten, importierten

Futterbestandteilen. Da schmeckt das

Frühstücksei noch mal so gut.

Das „junge Gemüse“ des Heimbacher Hofs mit ihren Eltern

Emanuel und Leopold Munsch im Hühnerstall

mit Wintergarten

Großes Wurst- und Käsesortiment im Bioladen

www.heimbacher-hof.de