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WIRTSCHAFTS

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Das Internet gehört in der heuti-

gen Zeit zu den wichtigsten Medien.

Deshalb stellte die im Rahmen des

Innovationsclusters für den gemein-

samen Internetauftritt federführende

Wirtschaftsförderung Kreis Alten-

kirchen den neuen Internetauftritt

des Clusters vor. Die Website soll

eine Informations- und Kommunika-

tionsplattform für regionale Unter-

nehmen werden. Die Website listet

unter anderem die im Cluster be-

teiligten Institute und Universitäten

und informiert über die anstehen-

den Veranstaltungen im Rahmen des

Innovationsclusters, so z. B. über die

Messeplanung für das Jahr 2011.

Herzstück der Website soll die regi-

onale Suchmaschine werden. Derzeit

werden fast 2000 Unternehmenspro-

file von Unternehmen aus den drei

Branchen in die Datenbank einge-

pflegt. Durch die Suchmaschine erhal-

ten die Unternehmen die Möglichkeit

regional nach Kooperationspartnern

oder Zulieferbetrieben zu suchen.

Die Arbeiten an der Datenbank sol-

len kurzfristig abgeschlossen

sein.An

-

schließend werden alle in der Daten-

bank aufgenommenen Unternehmen

schriftlich von der Wirtschaftsförde-

rung ausAltenkirchen kontaktiert und

erhalten die Möglichkeit Ihre Daten zu

ergänzen und zu verändern. Ein weite-

rer elementarer Vorteil der Suchma-

schine ist das verbesserte Marketing

und die verbesserte Auffindbarkeit

über Suchmaschinen wie z.B. Google.

Durch die große Anzahl der Unter-

nehmen und den damit verbundenen

Keywords werden die regionalen Un-

ternehmen schneller und einfacher im

world wide web gefunden. Dies kann

zu einer Steigerung der externen An-

fragen und zu mehr Geschäft führen.

Die Website ist unter der Adresse

www.metall-keramik-kunststoff.de

zu finden. Ansprechpartner für die

Homepage ist Slawomir Swaczyna,Tel.

02681/813907, Slawomir.Swaczyna@

wfg-kreis-ak.de

Herr Dr. Matthias C. Hund hat mit

Wirkung vom 1. November 2010

die operative Leitung desTechnolo-

gie-Instituts für Funktionale Kunst-

stoffe und Oberflächen GmbH

(tifko) in Neuwied übernommen.

Das Institut ist ein Baustein im

Rahmen des Innovationsclusters

Metall-Keramik-Kunststoff. Ange-

siedelt ist das tifko im Gebäude der

Materialprüfungs- und Versuchsan-

stalt Neuwied.

Dr. Hund zu seinen zukünftigen Aufga-

ben: „In erster Linie bin ich Ansprech-

partner für die kunststoffverarbeitenden

Betriebe der Region und auch für solche

Unternehmen, die im engeren oder wei-

teren Sinn mit Kunststoffen und Ober-

flächen zu tun haben. Hierbei möchte

ich die Kommunikation und den Aus-

tausch zwischen den Praktikern in den

Unternehmen und den Forschungs- und

Entwicklungseinrichtungen, wie Hoch-

schulen und Instituten, fördern, also als

Schnittstelle fungieren.“

Das tifko ist eine grundsätzlich anwen-

dungsorientierte Einrichtung. Es soll

insbesondere für kleine und mittlere

Unternehmen (KMU) aus Industrie und

Handwerk auf dem Gebiet der Funk-

tionalen Kunststoffe und Oberflächen

Projekte realisieren, wie beispielsweise

zu Kunststoffeigenschaften, Verbund-

materialien, Verbindungstechniken oder

funktionalisierten Oberflächen sowie im

Bereich von Materialprüfungen.

Weitere Schwerpunkte des tifko sind

die Durchführung von Projekten, deren

Ergebnisse und das in diesem Zusam-

menhang erarbeitete Know-how durch

geeignete Transfermaßnahmen den Un-

ternehmen zur Verfügung gestellt wer-

den sollen.Vor allem aber gilt es, Betrie-

be bei der Entwicklung neuer Produkte

und Verfahren im Bereich der Fertigung

und Produktion, von der grundsätzlichen

Planung bis hin zur Endbearbeitung, zu

unterstützen.

„Zunächst werde ich das Gespräch mit

den Unternehmen suchen, um deren

Wünsche und Bedürfnisse kennen zu

lernen“, so Dr. Hund weiter. „Wir kön-

nen dann gemeinsam mit den Betrieben

erörtern, wo das tifko seine Arbeits-

schwerpunkte setzen soll und welche

Innovationsprojekte realisierbar sind.“

Außerdem richtet sich der Fokus auf die

Aus- und Weiterbildung. „Dabei wird in

Zusammenarbeit mit den Partnern defi-

niert, in welcher Hinsicht Themengebie-

te wie Ökonomie und Qualitätssiche-

rung, aber auch Nachhaltigkeit, Ökologie

und Toxikologie zu berücksichtigen sind.

Dies ist insbesondere auf die immer

strengeren Auflagen der EU ein wich-

tiges Zukunftsthema, Stichwort ist hier

die neue europäische Chemikalien-Ver-

ordnung REACH.“

Ganz oben angesiedelt auf der Agenda

ist die praktische Hilfestellung. „Wir

verstehen uns als Dienstleister für die

KMU und die Industrie, um die Innova-

tionskraft im Bereich der Kunststoffe

und Oberflächen zu stärken“, erläutert

Dr. Hund die Funktion des tifko. „Dazu

werden wir Kooperationen koordinie-

ren, Projekte initiieren und durchführen

sowie geeignete Dienstleistungen anbie-

ten, die die Partner in der Region bei

der Innovation von Prozessen und Pro-

duktentwicklungen unterstützen. Hier

bin ich für Anregungen aus den Reihen

der Praktiker sehr dankbar und werde

versuchen, diese umzusetzen. Ich freue

mich auf eine fruchtbare und konstrukti-

ve Zusammenarbeit.“

Neue Geschäftsführung des Technologie-Instituts

für Funktionale Kunststoffe und Oberflächen

nimmt Arbeit auf

Neuer Internetauftritt

des Innovationsclus-

ters Metall-Keramik-

Kunststoff

Zur Person

: Dr. Matthias C. Hund, Jahrgang 1960, studierte Chemie

an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Diplomarbeit

absolvierte er im Bereich der anorganischen Chemie, die Promotion

erfolgte am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz. Nach

vier Jahren in der Kunststoff-Anwendungstechnik beim Schweizer

Sandoz-Konzern in Basel und in Frankreich war Dr. Hund drei Jahre

lang als Geschäftsführer von Clariant Dänemark für die Produktion von

Masterbatches (Konzentrate von Farbmitteln und/oder Additiven) ver-

antwortlich. Zuletzt arbeitete er zwölf Jahre als selbstständiger Techno-

logieberater in den Bereichen Kunststofftechnologie und Chemie.