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WIRTSCHAFTS

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Eine Spitzenposition nimmt der Wes-

terwaldkreis bei den Wirtschaftsdaten

in Rheinland-Pfalz ein. Das Statistische

Landesamt hat jetzt die neusten Wirt-

schaftsdaten veröffentlicht. Die Tendenz

in der Wäller Region geht dabei stän-

dig aufwärts, wie die Entwicklung seit

1992 belegt. Der Westerwaldkreis ist in

Rheinland-Pfalz der stärkste Landkreis,

was das Bruttoinlandsprodukt betrifft.

Es folgen die Kreise Mayen-Koblenz und

Mainz-Bingen. Dieses Ergebnis brachte

eine Berechnung des Statistischen Lan-

desamtes Rheinland-Pfalz. Die Analyse

zeigt auch, dass derWert aller produzier-

ten Waren und Dienstleistungen in den

Landkreisen um 2,8 Prozent gestiegen

ist. Der Zuwachs der kreisfreien Städte

betrug nur 1,2 Prozent. Ein ähnliches Bild

auch bei derAnzahl derArbeitsplätze vor

Ort.Auch hier hat derWesterwaldkreis

die Nase vorn, gefolgt von den Land-

kreisen Mayen-Koblenz und Neuwied.

Darüber hinaus erzielen die Wäl-

ler auch bei den anderen Wirt-

schaftskennzahlen

Spitzenpositionen.

Wirtschaftsstandort

Aber nicht nur bei denWirtschaftskenn-

zahlen ist die Region „spitze“. Sie punk-

tet auch in Sachen Standortfaktoren. So

ist der Westerwaldkreis Firmensitz von

international agierenden Unternehmen

wie Schütz GmbH & Co. KG aA, Fuhr-

länder AG, United Internet AG um nur

einige zu benennen. Die Wege in die

Welt sind übrigens kurz.Wir liegen nur

40 Autobahn- oder 24 ICE-Minuten von

den Flughäfen Frankfurt und Köln-Bonn

entfernt – im Herzen Europas und nahe

am Kunden. Der Erfolg kommt nicht von

ungefähr. ImWesterwald sind moderns-

te Technologien, beste Arbeitsqualität,

Forschung und Entwicklung in rund 800

mittelständigen, aufgeschlossenen und

flexiblen Industriebetrieben sowie rund

2.400 Handwerksbetrieben zu Hause.

Damit dies auch so bleibt, garantieren

modernste Aus- undWeiterbildungsein-

richtungen und international anerkannte

Institute.

Wäller sind wirtschaftlich Spitze

Der neue Fahrplan 2010/11 des ICE-

Bahnhofs Montabaur mit vielen Inter-

essanten neuen Zielen steht, jetzt muss

kräftig die Werbetrommel gerührt wer-

den. Denn gemäß des Spruchs „Stillstand

ist Rückschritt“ soll die Erfolgsgeschich-

te des Bahnhofs, von der bekanntlich

das gesamte nördliche Rheinland-Pfalz

profitiert, weitergehen. Mit 2000 pfiffig

gestalteten Plakaten startet die Wirt-

schaftsförderungsgesellschaft Wester-

wald (WFG) eine Werbekampagne,

um auf die neuen Destinationen und

Verbindungsmöglichkeiten, die der neue

Fahrplan bietet, von Cochem bis Siegen

sowie an Rhein und Lahn aufmerksam

zu machen. Zum Beispiel wirbt der

Slogan „Zur Teatime bei der Queen…“

für die täglichen drei Verbindungen nach

Brüssel mit Anschluss nach London. Der

neue Frühzug um 04:08 Uhr nach Mün-

chen wird mit „Ab 8:00 Uhr in München

Geschäfte machen“ beworben. Beson-

ders interessant ist dieser Zug für Pend-

ler und Schichtarbeiter des Flughafens

Frankfurt. Für WFG-Geschäftsführer

Wilfried Noll ist diese Werbeaktion

gleichzeitig eine Standortwerbung für

den Wirtschaftsraum Westerwald. Die

Plakate gehen zusammen mit Taschen-

fahrplänen an über 900 Firmen im nörd-

lichen Rheinland-Pfalz. Gleichzeitig wird

mit Anzeigen in überregionalen Tages-

zeitungen geworben. Sogar im Terminal

des Rhein-Main-Flughafens werden die

Plakate demnächst auf die Vorzüge des

ICE-Bahnhofs Montabaur aufmerksam

machen.

WFG startet Werbekampagne für ICE-Bahnhof

NeueVerbindungsmöglichkeiten und Ziele werden beworben

GeschäftsführerWilfried Noll undVerbandsbürgermeister Edmund Schaaf